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02/2026

DeepSkill und die WHU im Gespräch über Human Skills im KI-Zeitalter – Fokus auf Menschlichkeit, Lernagilität und Tech-Human Fluency.

Human Skills im KI-Zeitalter: Warum „Menschlichkeit“ zur wichtigsten Währung wird

Die Arbeitswelt steht vor einem Epochenbruch. Mit dem Einzug von KI 2.0 verändern sich nicht nur Prozesse, sondern das gesamte Anforderungsprofil an uns Menschen. In einer aktuellen Sonderbeilage des Handelsblatts beleuchtet unsere CEO Miriam Mertens gemeinsam mit Dr. Anna Zeis (Direktorin Learning Innovation an der WHU) die Frage: Was bleibt eigentlich als nachhaltige Quelle der Wertschöpfung, wenn KI kognitive Routinen übernimmt?

Die neue Realität: Technische Kompetenz allein reicht nicht mehr

Früher dienten Einstiegspositionen als Lernfelder für Absolventen. Heute automatisiert die KI genau diese Aufgaben. Das Ergebnis? Ein enormer Druck auf Berufseinsteiger und erfahrene Fachkräfte gleichermaßen.

Miriam Mertens stellt im Interview klar: „Wenn KI lineare, regelbasierte Aufgaben übernimmt, bleiben jene Fähigkeiten einzigartig menschlich, die uns befähigen, mit Widersprüchen, Kontext und Emotionen umzugehen.“

Die Renaissance der Human Skills

Erfolg im KI-Zeitalter definiert sich laut dem Expertinnen-Gespräch über eine seltene Kombination: technische Versiertheit gepaart mit tiefgehenden menschlichen Fähigkeiten. Bei DeepSkill nennen wir das die Business-Critical Skills. Dazu gehören:

  1. Empathie & adaptive Problemlösung: KI kann Daten analysieren, aber sie versteht keinen Kontext und keine menschlichen Emotionen.
  2. Kritisches Denken & Urteilsvermögen: In einer Welt voller KI-generierter Inhalte wird die Fähigkeit, Informationen einzuordnen und ethisch zu bewerten, zur Kernkompetenz.
  3. Lernagilität: Wir müssen lernen, schneller zu „verlernen“ und neu zu lernen, als sich der Wandel vollzieht.

Die „Permanente Beta-Phase“ der Karriere

Ein besonders starker Impuls aus dem Gespräch mit der WHU ist das Konzept der Karriere als „Produkt in einer permanenten Beta-Phase“. Miriam Mertens rät: „Seien Sie sich bewusst: Ihre aktuellen Fähigkeiten werden nicht ausreichen, um die kommenden Herausforderungen zu meistern.“

Zukünftiger Erfolg entsteht nicht mehr durch die Meisterschaft in einem einzigen Fachgebiet, sondern durch ein flexibles Kompetenzportfolio. Wir müssen uns von statischen Lebensläufen verabschieden und lebenslanges Lernen als aktiven Teil unseres Arbeitsalltags begreifen.

Fazit: Tech-Human Fluency als Ziel

Das Ziel moderner Personalentwicklung darf nicht nur die rein technische Beherrschung von KI-Tools sein. Es geht um eine „Tech-Human Fluency“ – das fließende Zusammenspiel zwischen technologischer Effizienz und menschlicher Tiefe.

👉 Hier geht’s zum Originalartikel (Hinweis: Der Beitrag befindet sich hinter einer Paywall): https://epaper.handelsblatt.com/epaper/handelsblatt-beilage-01-2026-02-20-epa-2801/detail/?tm=login&page=p106828

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