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02/2026

Moderne Arbeitsumgebung, in der ein Team gemeinsam an einer digitalen Strategie arbeitet und die Brücke zwischen Technologie und Personalentwicklung schlägt.

Leistungskultur 2026: Warum das „Harmonie-Dilemma“ Unternehmen bremst

In vielen Unternehmen prallen aktuell zwei Weltenaufeinander: Ein massiver Transformationsdruck durch KI trifft auf eine Belegschaft, die sich zwischen „Kuschelkurs“ und „Performance-Druck“ zerrieben fühlt. Doch das alte Command-and-Control-Mindset greift nicht mehr. Wer heute Leistung messen will, muss zuerst Befähigung (Enablement) schaffen.

Hierzu haben wir kürzlich in der Computerwoche gesprochen: Das Problem vieler Organisationen ist ein „Harmonie-Dilemma“. Der Backlash zur harten Leistungskultur trifft auf einen fürsorglichen Kurs – ein Clash, der Unternehmen mehr ausbremst als jede Kennzahl.

KI-Enablementals Hebel für die neue Performance

KI entfaltet im Alltag erst dann Wirkung, wenn sie nicht nur als IT-Tool, sondern als Kernkompetenz verstanden wird. Ein wirksames KI-Enablement verbindet Zielgruppen, Inhalte und Zeitpunkte, um KI vom reinen „Tool-Thema“ zur gemeinsamen Veränderung zu machen.

Dabei konzentrieren wir uns auf fünf zentrale Wirkungsbereiche:

  • KI-Fundamentals: Aufbau eines gemeinsamen Grundverständnisses von LLMs und Prompting.
  • KI-Governance: Sicherheit im verantwortungsvollen Umgang und Übersetzung von Richtlinien wie dem AI Act.
  • Use Case Identification: Befähigung, relevante KI-Anwendungsfälle im eigenen Arbeitskontext zu priorisieren.
  • KI-Transformation: Kommunikation und Aufbau von Akzeptanz in den Teams.
  • Transfer to Team: Nachhaltige Verankerung des Wissens in den täglichen Arbeitsweisen.

Der Shift: Performance-Kulturen im direkten Vergleich

Wie wir in der Computerwoche ausführten, müssen sich KPIs künftig an echter Wertschöpfung orientieren – an Ergebnissen, die für Kunden und die Organisation wirklich Bedeutung haben. Der Vergleich zeigt den notwendigen Wandel:

Kompetenzfeld Alte Performance-Kultur Neue Performance-Kultur (DeepSkill-Ansatz)
Coaching & Feedback Jahresgespräche, nachgelagerte Bewertung Laufende Dialoge, Lernen in Echtzeit
Ergebnissteuerung Fokus auf Output, Aktivität, Kennzahlen Fokus auf Wertschöpfung & Innovationsbeiträge
Empowerment Mikromanagement und Kontrolle Delegation, Autonomie & Ownership im Team
Technologische Kompetenz Technologie als Tool, das „die IT“ managt Verständnis, wie Mensch und KI gemeinsam Wert generieren
Klarheit & Fokus Vage Ziele, reaktives Handeln Präzise Zielbilder & klare Erwartungsdefinition

30% der Belegschaft entscheiden über den Erfolg

Damit die KI-Transformation gelingt, müssen ca. 30% der Belegschaft aktiv befähigt werden. Unser Ansatz verzahnt hierbei alle Ebenen: Vom Top-Management über die Führungskräfte bis hin zu den KI-Multiplikatoren und Fachexperten.

Fazit für HR, IT und Business-Verantwortliche

Die Einführung von KI ist kein reines IT-Projekt, sondern eine kulturelle Transformation. Wir sorgen dafür, dass aus KI-Initiativen messbare Wirkung entsteht, indem wir kritische Skill-Defizitedurch klar ausgerichtetes Training schließen.

Möchten Sie erfahren, wie wir Ihr Kompetenzmapping in eine skalierbare Lernreise übersetzen?
Lassen Sie uns gemeinsam analysieren, wie wir Ihr Unternehmen auf die neue Performance-Stufe heben.

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